Parkett Mangold

Perfekte Parkett-Ideen

HOLZFUSSBÖDEN AUF FUSSBODENHEIZUNG

ALLGEMEINE HINWEISE

Parkett auf Warmwasser-Fußbodenheizung hat sich bereits jahrzehntlang zur besten Zufriedenheit der Kunden bewährt. Parkett hat einen für diese Konstruktion günstigen, weder zu hohen noch zu niedrigen Wärmedurchlasswiderstand. Dies führt zu einer gleichmäßigen Wärmeaufnahme und -abgabe. Dabei muss es fachgerecht eingebracht werden und besondere Verlegehinweise berücksichtigt werden. Auf Grund der hygroskopischen Eigenschaften des Holzes allgemein können während der Heizperiode kleine Fugen zwischen den Parkettelementen entstehen. Diese sind bei Elementen aus Holz in Verbindung mit Fußbodenheizung unvermeidbar und müssen toleriert werden.

FEUCHTIGKEITSSPERRE

Der gesamte Fußbodenaufbau hat bei Verlegung in ebenerdigen und nicht unterkellerten Räumen, über Einfahrten, Feuchträumen, Durchgängen, Garagen, und dgl. auf einer dauerhaft wirkenden Feuchtigkeitsabdichtung und Dampfsperre zu erfolgen. Durch nachschiebende Feuchtigkeit aus dem Untergrund sind Schäden an Holzfußböden nicht vermeidbar.

GEEIGNETE UNTERGRÜNDE

Über Fußbodenheizungen können sowohl nass eingebrachte Estriche (z.B. Zementestriche) als auch trocken verlegte Estriche (z.B. Spanplatten) sowie Holzkonstruktionen zur Anwendung kommen. Bei der Verlegung von Trockensystemen ist infolge der Luftschicht zwischen Heizrohr und Estrich-Unterkante mit einer geringeren Wärmeleitfähigkeit der Fußbodenkonstruktion zu rechnen. Die Ebenheits- und Festigkeitskontrolle des Unterbodens hat bauseits durch den Parkettverleger zu erfolgen. An den gekennzeichneten Messstellen (die im Detailplan eingezeichnet werden müssen) muss der Bodenleger die Feuchtigkeitsprüfung vornehmen. Die Feuchtigkeitsprüfung des Untergrundes erfolgt nach den Regeln des Faches mit der CM-Messung. Der Feuchtigkeitsgehalt des Untergrunds darf bei Zementestrichen 1,8 % Restfeuchte, bei Anhydritestrich 0,3 % Restfeuchtigkeit nicht übersteigen. Bei Fußbodenheizung ist zudem vor der Verlegung bzw. Feuchtigkeitsmessung ein vollständiges Aufheizprotokoll durch den Installateur vorzulegen. Vor Inbetriebnahme der Heizung muss der Zementestrich mindestens 21 Tage lang, der Anhydritestrich mindestens 7 Tage lang aushärten.

ANFORDERUNGEN AN DAS HEIZSYSTEM

Es werden Niedertemperatur-Fußbodenheizungen empfohlen. Die Oberflächentemperatur am fertigen Parkettboden darf 27°C nicht überschreiten. Die Herstellung der Heizsysteme muss den gültigen Normen entsprechen. Heizungsrohre müssen mind. 40mm vom Estrich überdeckt sein. Bei Heizestrichen der Bauart A3 (lt. DIN 18560) sind die Heizungsrohre fast mittig im Estrich angeordnet. Hier muss davon ausgegangen werden, dass beim ersten Ausheizen die Feuchtigkeit in der untersten Estrichzone nicht vollständig entweicht. Deshalb ist ein zweistufiges Auf-/ Abheizen mit einer dazwischen liegenden Abkühlungsphase notwendig.

GEEIGNETE OBERBÖDEN

Grundsätzlich muss der ausgewählte Holzfußboden den jeweiligen Normen entsprechen. Als Oberböden kommen alle Parkettarten (mit Ausnahme von Holzstöckelpflaster) in Frage. Wenig geeignet sind Hirnholzparkett und Schiffböden bzw. besonders breite Lamellen. Zur Verringerung von Trocknungsfugen sind Sortierungen mit einem überwiegenden Anteil von stehenden Jahresringen zu verwenden (z. B. Sorte Exquisit). Holzarten mit ungünstigem Quell- und Schwindverhalten sind nicht geeignet (z. B. Rotbuche) bzw. nur in dimensionsstabilisierter Form bedingt geeignet. Die Dicke des Holzfußbodens ist mit 24 mm begrenzt. Nach ÖNORM B 2242-7 muss der Bodenbelag mit dem Estrich vollflächig verklebt werden, eine schwimmende Verlegung ist nicht zulässig. Vor dem Aufbringen des Klebstoffes, der bei einer Dauertemperatur von 50 °C beständig sein muss, ist ein Vorstrich aufzutragen. Mit der Verlegung des Oberbodens darf erst nach dem normgemäßen Ausheizvorgang begonnen werden.

WERTERHALTUNG

Für die Werterhaltung des Parketts ist es wichtig, während der Heizperiode (Winterklima) eine Raumtemperatur von ca. 20° C sowie eine relative Luftfeuchtigkeit von 50 - 60% einzuhalten um eine Fugenbildung, Risse, Schüsselung etc. zu vermeiden, ebenso ist die Pflegeanleitung des Parkettherstellers einzuhalten - angepasst der Oberfläche lackiert oder geölt!

Alle angeführten Hinweise sind verbindlich einzuhalten und sind Bestandteil von Angebot, Bestellung und Lieferung!

 

Wir helfen Ihnen gerne - nehmen Sie bitte mit uns   Kontakt auf.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok